Team Time – Gemeinsam stark durchs Home-Office

Warum Team Time

Home-Office ist für viele neu und in diesem Ausmass noch nie dagewesen. 
Unsere Art zusammenzuarbeiten hat sich dadurch nachhaltig verändert.
«Team Time» bietet praktisch anwendbare Tools, um als Team näher
zusammenzurücken und sich gegenseitig zu stärken. 
Jetzt und auch in Zukunft – egal, wo wir arbeiten.  

 It’s Team Time!

Vorteile für Dich und Euch als Team: 

Nähe trotz Distanz
Soziale Beziehungen zu Mitarbeitenden und Kolleginnen/Kollegen 
trotz Distanz pflegen und stärken 

Akku aufladen
Inspiration und Unterstützung, um in turbulenten Zeiten 
gestärkt zu sein und sich selbst etwas Gutes zu tun 

Wohlbefinden im Gespräch
Struktur und Rahmen, um darüber zu reden,
wie es uns geht 

Stärken im Fokus
Durch den Fokus auf Erfolge, Stärken und Highlights 
als Team wachsen 

Füreinander da sein
Wissen, wie man einander unterstützen kann; 
als Führungskraft oder als Kollegin/Kollege 

Team Time

Tools

Fühlt Euch als Team – egal wo Ihr arbeitet.

Ein personalisierbarer Teamraum mit interaktiven Tools wie der Smiley Wall, der Thank You Wall, dem Home-Office-Test, Teamchallenges und vielen Tools, die Euch im Team stärken und Nähe schaffen.

Kostenlos

In 4 Sprachen verfügbar.

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Team Time

Box

Verschicke Team Time ins Home-Office.

Eine personalisierbare, wertige Box mit Tools und einem kleinen Geschenk, um sich selbst und dem Team etwas Gutes zu tun.

Selbstkostenpreis inkl. Versand und MwSt.

19.50 CHF

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Gönn Dir einen Moment für Dich und Dein Team

Geht’s Dir auch so?

Hier findest Du Anregungen von Arbeitspsychologinnen/Arbeitspsychologen für Deine Zeit im Home-Office.

Ich möchte die Beziehung zu meinen Kolleginnen/Kollegen aufrechterhalten und gerade jetzt sogar noch vertiefen.

Eine engere Verbundenheit bedingt, dass man sich einander öffnet. Auch im beruflichen Kontext ist es wichtig, als «ganzer Mensch» präsent zu sein. Streben wir eine Verbesserung von Beziehungen an, so ist es notwendig, auch mehr von uns selbst preiszugeben. Und das braucht Mut.

Mit anderen Personen verbunden zu sein ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Viele Teams treffen sich im Zuge der Coronakrise virtuell im Home-Office – mitunter auch, ohne konkret über die Arbeit zu sprechen. Diesen Raum zu schaffen, ist sehr hilfreich. Doch um die Beziehungen zu vertiefen, kommt es auch darauf an, was genau wir miteinander besprechen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Verbundenheit zunimmt, wenn man sich verletzlich macht; auch mal darüber spricht, dass es einem gerade nicht so gut geht. Das braucht Mut. Und zwar umso mehr, wenn die Kolleginnen/Kollegen um einen herum erklären, dass es ihnen sehr gut gehe. Doch es lohnt sich. Zeige, wer Du wirklich bist, erzähle für einmal etwas, das Deine Kolleginnen/Kollegen noch nicht von Dir wissen. Das schafft eine Atmosphäre der Verbundenheit.

Ich mache zu viel, alles prasselt gleichzeitig auf mich ein, und ich habe das Gefühl, nichts fertig zu bekommen.

Die Idee der gesteigerten Effizienz durch Multitasking ist ein Irrglaube. Wenn wir etwas effizient erledigen wollen, ist es notwendig, sich auf eine Sache zu fokussieren. Wir selbst sind Kapitän unseres Schiffes und dürfen unser Umfeld so gestalten, dass wir ohne Ablenkung ans Ziel kommen.

Mehrere Aufgaben gleichzeitig zu meistern, ist in den seltensten Fällen von Erfolg gekrönt. Zwar stimmt es, dass wir Dinge gleichzeitig tun können – z.B. Auto fahren und mit Mitfahrenden sprechen –, doch wer konzentriert an etwas arbeiten will, muss auf eine Sache fokussieren. Die Strategie ist mit einem Kurzstreckenlauf vergleichbar: Voller Energie laufen, am Ziel stoppen, durchatmen, Kraft sammeln – und den nächsten Sprint in Angriff nehmen. Viele von uns sind zwar dauerhaft an etwas dran, verzetteln sich jedoch schnell und bekommen nichts fertig. Der entscheidende Schritt besteht deshalb darin, kurz innezuhalten und sich zu fragen: Was kann ich jetzt ausblenden? Soll ich das Mailprogramm schliessen? Oder mein Smartphone weglegen? Es gilt, sich selbst daran zu erinnern, dass man in der Lage ist, die Situation um sich herum selbst zu gestalten. Dieses Gefühl der Selbstbestimmung ist grossartig.

Ich habe gar kein Gefühl mehr dafür, ob es normal ist, wie es mir geht.

Schnappschuss oder ganzer Film? Manchmal betrachten wir das Leben wie ein schlechtes Foto und machen uns Sorgen. Hilfreicher und aussagekräftiger ist es, sich einen längeren Verlauf anzuschauen.

Manchmal betrachten wir bei der Frage, wie es uns geht, nur eine Momentaufnahme, einen «Schnappschuss», unseres Lebens. Handelt es sich dabei um eine negative Erfahrung, machen wir uns Sorgen. Besser ist es, auf eine längere Zeitspanne zurückzublicken. Sich regelmässig Zeit zu nehmen für die Frage: Wie ging es mir in den letzten paar Tagen? Weitere Fragen, die helfen, sich bewusster wahrzunehmen, sind: Wie schaut es mit meinem Antrieb aus? Kann ich mich selbst gut motivieren oder nicht? Wie ist meine Stimmung? Bin ich schnell reizbar, gar dauerhaft gereizt oder bin ich eher entspannt? Wie sieht es mit meinem Schlaf aus? Kann ich durchschlafen oder liege ich die ganze Nacht wach? Wenn es Dir in einem der genannten Bereiche über längere Zeit nicht gut geht, ist es Zeit zu handeln und Dir Unterstützung zu holen.

Die Unsicherheit über die Zukunft macht mir Sorgen und manchmal sogar regelrecht Angst.

Wenn wir sehr emotional sind, können wir nicht mehr klar denken. Dann hilft es, innezuhalten, durchzuatmen, die aktuelle Situation als real zu akzeptieren und schliesslich: Handlungsoptionen auszuloten.

Sind wir in Angst oder Sorge, so macht sich unser Körper dafür bereit, aktiv zu werden: zu flüchten oder zu kämpfen. Was grundsätzlich eine wichtige Funktion hat, die uns Menschen vor Urzeiten beim Aufeinandertreffen mit dem Säbelzahntiger zugutekam, ist heute leider nicht mehr sehr hilfreich, da wir im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr klar denken können. In solchen Situationen ist es wichtig, sich selbst zu beruhigen, indem man tief durchatmet, die Situation erst einmal innerlich betrachtet und weitestgehend akzeptiert. Dadurch schafft man Raum, um nachzudenken, was man tun könnte. Diese Pause gibt uns die Freiheit, unseren Verstand wieder einzuschalten. Wer das regelmässig übt, kann die Emotionen beeinflussen und mit Sorgen und Angst viel rationaler umgehen.

Meine Gedanken kreisen um Fragen, auf die ich einfach keine Antwort finde.

Probleme entstehen unter anderem dadurch, dass wir Dinge durcheinanderbringen. Separiere die Dinge, die Du beeinflussen kannst, von denen, die Du nicht ändern kannst, und fokussiere Dich auf erstere.

Es ist ganz normal, dass wir Unklarheiten und Ungewissheit als belastend empfinden. Unsere Gedanken kreisen um Dinge, die einfach nicht greifbar sind – und je mehr sie kreisen, desto unklarer werden sie. Probleme entstehen oft dadurch, dass Dinge durcheinandergeraten sind. Teile sie deshalb in Dinge, die Du beeinflussen kannst, und Dinge, die Du nicht ändern kannst. In der aktuellen Pandemie-Situation ist es zum Beispiel praktisch unmöglich zu wissen, wie sich die Krise weiterentwickeln wird. Deshalb hilft es auch nicht, seine Gedanken immer wieder auf das Thema zu lenken. Besser, Du fokussierst darauf, was Du tun kannst – für Dich, Deine Familie und Deine Kollegen. Je mehr Du Dich auf das Machbare konzentrierst, desto mehr gewinnst Du die Kontrolle zurück. Wie Du das üben kannst: Zeichne einen Kreis auf ein Papier. In diesen Kreis packst Du alles, was Du beeinflussen kannst. Um den Kreis herum zeichnest Du einen zweiten Kreis, in den Du reinschreibst, worauf Du aktuell keinen Einfluss hast. Du wirst sehen, der innere Kreis wir immer grösser, der äussere kleiner. Das beruhigt.

Mir fehlt es, meine Kolleginnen/Kollegen zu sehen und spüren. Ich habe das Gefühl, nicht alles mitzubekommen, was «zwischen den Zeilen» passiert.

Durch unsere Körpersprache kommunizieren wir auf einer unbewussten Ebene einen Grossteil von dem, was wir sagen wollen. Das fehlt in der Kommunikation per Messenger, E-Mail oder auch am Telefon. Wir müssen lernen, uns sehr präzise und umfassend auszudrücken, um den Mangel an physischer Anwesenheit auszugleichen.

Wir kommunizieren immer als «ganzer Mensch»: mit Worten, Körpersprache und Tonfall. Studien haben gezeigt, dass Worte nur zu 7 Prozent bewertet werden. Mit 38 Prozent deutlich mehr Beachtung findet der Tonfall, während die restlichen 55 Prozent auf die Körpersprache entfallen. Entsprechend schwierig ist es, sich am Telefon verständlich auszudrücken. In der aktuellen Situation, in der wir physisch getrennt sind, sind wir aufgerufen, viel klarer, konzentrierter und überlegter zu kommunizieren, da wir mit unseren Worten die 55 Prozent Körpersprache kompensieren müssen. Du hast sicher auch schon gemerkt, dass es anstrengender ist, an einer Telefon- oder Videokonferenz teilzunehmen, als an einem Meeting im Büro. Das liegt daran, dass wir viel aktiver auf all die Aspekte achten müssen, die wir normalerweise unbewusst mitschneiden. Sei deshalb proaktiv, drücke Dich deutlich aus und frage lieber nochmals nach, ob Du etwas richtig verstanden hast. Das Gehörte zusammenzufassen stellt sicher, dass bei Dir das Richtige angekommen ist.

Ich schaffe es einfach nicht, mir Zeiten der Ruhe zu nehmen, um einfach mal zu mir zu kommen.

Es kann zu zusätzlichem Stress führen, jetzt auch noch Achtsamkeitsübungen und Meditation erlernen zu müssen. Ja, es ist hilfreich und wichtig, sich Aus-Zeiten zu nehmen. Tue aber lieber das, was Du schon immer getan hast, um Dich zu entspannen, und verliere Dich nicht in neuen Entspannungstechniken, die Dir schwerfallen.

Im Home-Office werden wir aktuell auf sehr vielen unterschiedlichen Kanälen mit Informationen versorgt: beruflichen Inputs, News zum Coronavirus oder Mitteilungen von Freunden, die uns – eigentlich gut gemeinte – Links, Videos und Tipps schicken. Wann sollen wir das denn alles lesen? Wir möchten ja auch noch für die Eltern, die Kinder, den Partner bzw. die Partnerin da sein. Ah ja, und meditieren! Meditieren müssen wir dann auch noch! Ist die Meditation doch immerhin die Königsklasse der Entspannung. Nun, die Realität zeigt, dass Meditation nur wenigen gelingt, auch in ruhigen Zeiten nicht. Die Methode kann ein gutes Instrument für die psychische Gesundheit darstellen, doch darf deren Einübung nicht auch wieder in Druck und Stress ausarten. Darum: Tu das, was für Dich funktioniert. Suche Dir etwas, das Dir schon immer Ruhe und Kraft gegeben hat. Denn wenn etwas funktioniert, solltest Du mehr davon machen. Velo fahren zum Beispiel. Oder an der Sonne sitzen. Sei Du selbst, und tu Dir etwas Gutes. Blende die Störgeräusche für einen Moment aus – und Du wirst Dich rasch erinnern, was Dir schon früher gutgetan hat und Dir deshalb auch jetzt guttun kann.

Es fällt mir schwer, in dieser Situation etwas Positives zu finden.

Wir können in grossem Masse beeinflussen, was wir denken und mit welchen inneren Bildern wir uns beschäftigen. Male Dir aus, was Du machen würdest, wenn die Krise jetzt vorbei wäre. Für unser Gehirn macht es nur einen kleinen Unterschied, ob wir uns etwas vorstellen oder etwas real erleben.

Unser Gehirn braucht Bilder, die zum Denken anregen. Nehmen wir an, Du willst abnehmen und sagst Dir: «Denk nicht an den Schokoladenkuchen!» Woran denkst Du dann? Genau, an den Kuchen. Deshalb brauchst Du ein «Stattdessen». Gebe Deinem Gehirn ein anderes Bild, z.B. einen «Vollkornkeks mit leckeren Nüssen», ein Bild, das ebenfalls attraktiv ist und mit Deinem Ziel abzunehmen in Einklang steht. In der aktuellen Situation der Isolation und der damit einhergehenden Sorge um die Zukunft brauchen wir genau diesen Denkansatz. So ist es zielführend, sich Fragen zu stellen, die ein positives Bild kreieren: Was würde ich tun, wenn die Krise jetzt auf einmal vorbei wäre? Verbringe Zeit mit diesen positiven Bildern, schreibe Dir auf, was Du «siehst». Spannenderweise unterscheidet unser Gehirn kaum zwischen einem entsprechenden Bild (einer Vision der Zukunft) und der Realität. Es ist nicht einfach, drum übe es und male Dir regelmässig positive Bilder aus – mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass dies auch positiven Einfluss auf unseren Hormonhaushalt und damit die Stimmung hat.